Bauer und Kinder streicheln Rinder im Stall in Tirol

Häufig gestellte Fragen

Herkunft, Haltung und Qualität machen den Unterschied. In unseren FAQs finden Sie Antworten rund um Tierol-Fleisch – von artgerechter Aufzucht und Fütterung über die Besonderheiten von Angus- und Wagyu-Rindern bis hin zu Verarbeitung, Reifung und Direktvermarktung.

Was macht Tierol-Fleisch so besonders?

Tierol ist Qualitätsfleisch von reinrassigen und glücklichen Angus-und Wagyu-Rindern. Das Fleisch ist gentechnikfrei und hormonfrei. Die Haltung der Rinder ist absolut artgerecht. Das Futter kommt von der eigenen Weide, das zarte und natürliche Fleisch direkt vom Bauern.

Große Weideflächen, saftige Almwiesen und gesunde Höhenluft sind die perfekte Umgebung für unsere Tiere. Die Rinder leben artgerecht und mit viel Bewegungsfreiheit. Im Frühling und Herbst grasen sie auf hofeigenen Weiden, im Sommer verbringen sie Zeit auf der Alm im Karwendel und im Winter stehen ihnen großzügige Laufställe am Hof zur Verfügung.

Die Tiere bekommen bewusst mehr Zeit zum Wachsen als in der industriellen Fleischproduktion. Angus-Rinder wachsen etwa 24 Monate, Wagyu-Rinder mindestens 30 Monate. Diese längere Aufzucht sorgt für eine bessere Fleischqualität und mehr intramuskuläres Fett.

Wagyu-Fleisch zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Zartheit, eine feine Marmorierung und einen hohen Anteil an intramuskulärem Fett aus. Diese Eigenschaften sorgen für einen intensiven, leicht nussigen Geschmack und eine besonders saftige Konsistenz. Die Wagyu-Rinder am Pfunerhof wachsen in den Tiroler Alpen unter artgerechten Bedingungen auf, was zusätzlich zur hohen Fleischqualität beiträgt.

Wagyu-Fleisch ist besonders stark marmoriert und dadurch extrem zart und aromatisch. Angus-Rindfleisch hingegen überzeugt durch seinen kräftigen, intensiven Geschmack und eine feine Faserstruktur. Beide Rassen gehören weltweit zu den hochwertigsten Fleischrassen.

Das Futter hat großen Einfluss auf Geschmack und Qualität des Fleisches. Die Rinder am Pfunerhof erhalten ausschließlich frisches Wasser sowie hofeigenes, natürliches und frisches Futter wie Heu, Grassilage und Maissilage – ohne Gentechnik, Hormone oder Antibiotika.

Intramuskuläres Fett – auch Marmorierung genannt – ist ein wichtiger Geschmacksträger.
Es sorgt dafür, dass das Fleisch beim Braten saftig bleibt und ein besonders intensives Aroma entwickelt.

Die Schlachtung erfolgt möglichst stressfrei in einer nahegelegenen Hofmetzgerei. Danach reift das Fleisch rund drei Wochen am Stück, bevor es teilweise weiter zerlegt wird. Diese Reifung sorgt für mehr Zartheit und Geschmack.

Ja. Das Fleisch kann direkt beim Betrieb Tierol bestellt und gekauft werden. Die Auslieferung oder Abholung erfolgt zu bestimmten Terminen, damit Kunden das Fleisch möglichst frisch erhalten.

Ein Angus Mischpaket enthält verschiedene Teilstücke vom Rind, zum Beispiel Rostbraten, Bratenstücke, Schnitzel, Gulaschfleisch, Faschiertes oder Beinfleisch. Diese Pakete ermöglichen es, unterschiedliche Cuts in hoher Qualität zu genießen.

Kobe ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Wagyu-Rinder aus der japanischen Region Kobe. Wagyu-Rinder außerhalb Japans – wie in Tirol – dürfen daher nicht offiziell Kobe genannt werden, obwohl sie zur gleichen Rinderrasse gehören.

Wagyu-Fleisch enthält einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettzusammensetzung wird oft als ernährungsphysiologisch günstiger angesehen als bei herkömmlichem Rindfleisch.

Direktvermarktung bedeutet, dass das Fleisch ohne Zwischenhändler direkt vom Bauernhof zum Kunden kommt. Dadurch bleibt die Herkunft transparent und die Qualität kontrollierbar.